Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel – was war das noch gleich?

Bis heute geistert sie immer mal wieder durch die Medien und die Stammtischgespräche: Die Steuererklärung auf dem Bierdeckel. Urheber des geflügelten Wortes war der damalige CDU-Abgeordnete Friedrich Merz, der übrigens etwas ganz anderes meinte als heute vielfach zitiert wird.

Was hat es mit dem Steuer-Bierdeckel auf sich?

Wir warten bis heute darauf: Die Steuererklärung, die so kurz und bündig ist, dass sie sich auf einem Bierdeckel erledigen lässt. Wir werden wohl auch noch weiter darauf warten müssen. Künstler und Literaten haben zwar bewiesen, dass man auf Bierdeckeln Mini-Kunstwerke schaffen oder Geschichten erzählen kann. Aber noch keine Finanzbehörde hat bis jetzt ein Formular zugelassen, das auf einen Bierdeckel passt – und das wird auch nicht geschehen. Hinter der berühmt gewordenen Formulierung Friedrich Merz‘ steckt nämlich etwas ganz anderes: Ein vereinfachtes Steuerkonzept, das in drei Schritten auf einem Bierdeckel erklärt werden kann. Diese Idee aus dem Jahr 2003 wurde allerdings nie umgesetzt.
3 Kommentare
  1. Verena sagte:

    Dass eine solche originelle Idee nicht umgesetzt werden konnte, ist darauf zurückzuführen, dass das deutsche Steuerkonzept zu den wohl kompliziertesten weltweit gehört. Ist man nicht gerade ein Experte im Gebiet des Steuerwesens, so kann je nach Beruf bereits die Steuererklärung Schwierigkeiten bereiten. Daher sind viele Personen froh, einen Steuerberater zu Hilfe ziehen zu können.

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