Die amerikanisch-japanisch-britische Komödie „World’s End“ zeigt wohl eine der spektakulärsten Kneipentouren der Weltgeschichte. Wieder einmal wird die Welt gerettet – aber dabei geht es irrsinig witzig zu.

Zwölf Pubs haben sich der dauerdeprimierte Gary (Simon Pegg, bekannt aus „Shaun of the Dead“ und „Star Trek“) und seine vier Jugendfreunde Andrew, Peter, Steven und Oliver vorgenommen – eine Tour, die sie schon einmal vor zwanzig Jahren begonnen und unterwegs abgebrochen hatten. Außer Gary ist jedoch niemand so richtig begeistert, und so, wie sich die Dinge entwickeln, hat auch niemand Grund dazu. Die Pubs sind nicht mehr, was sie einmal waren, Garys Midlife-Crisis wirkt ansteckend und jeder bringt zudem seine eigenen Probleme mit. Schon ist die Truppe drauf und dran, die Tour lange vor dem „World’s End“, der letzten Etappe, abzubrechen. Doch da bringt eine Kneipenschlägerei eine ungeheuerliche Wendung: Als Menschen getarnte Alien-Roboter sind im Begriff, die Welt zu übernehmen – und schon bald ist nicht mehr klar, wer von den fünf Freunden noch menschlich und wer schon Roboter ist…

Die temporeiche Komödie von Edgar Wright („Shaun of the Dead“, „Hot Fuzz“) spart nicht mit schrillem Humor, der sich in irrsinnige Höhen emporschraubt – ein heißer Tipp für alle Kneipenfreunde und Fans schräger Komödien.